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Kampfrichterwesen im WSC Lindlar
„Kampfrichter“ – was ist das?
Wenn der WSC Lindlar an auswärtigen Wettkämpfen teilnimmt, muss er je nach Zahl der Meldungen, einen, zwei oder auch drei Kampfrichter pro Veranstaltungsabschnitt stellen.
Das ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme. Die Kampfrichter werden als Zeitnehmer, Wenderichter, Zielrichter oder Schwimmrichter eingesetzt.

Wie werde ich Kampfrichter?
Der Schwimmbezirk Mittelrhein veranstaltet zweimal im Jahr einen Ausbildungslehrgang für
angehende Kampfrichter. Der theoretische Teil umfasst einen ganzen Tag des Wochenendes in der Sporthochschule in Köln oder aber einem anderen Veranstaltungsort, also auch schon mal bei uns in Lindlar. Nach einem kleinen schriftlichen Abschlusstest werden die Termine für die praktischen Prüfungsabschnitte abgesprochen. In vier Abschnitten - einer pro Kampfrichterposition - lernt man unter Aufsicht des Prüfungsschiedsrichters oder eines erfahrenen Kampfrichters den praktischen Bereich kennen.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Du musst mindestens 14 Jahre alt und Mitglied in einem Schwimmverein sein. Bei uns sind die Eltern, die nur als Kampfrichter für den WSC tätig sind, automatisch beitragsfreie, inaktive Mitglieder: Aufnahmeantrag nicht vergessen – hierfür ist Sandra Bremer zuständig.
Darüber hinaus sollte man sich für den Schwimmsport interessieren und Spaß haben, auf den Wettkämpfen dabei zu sein.

Muss ich da selbst auch ins Wasser?
NEIN, sowohl die Ausbildung als auch die spätere Tätigkeit werden vom trockenen Beckenrand aus erledigt. Allerdings heißt es bei unseren Schwimmern nicht von ungefähr: nur ein nasser Wenderichter ist ein guter Wenderichter ;-)

Kostet das was?
Ja, die Ausbildungskosten werden aber vom Verein übernommen.

Kriege ich was für meine Tätigkeit?
Ja, ein dickes Dankeschön aller aktiven Schwimmer, denn die Kampfrichter machen eine Teilnahme an den Wettkämpfen möglich!

Wie oft muss ich denn Kampfrichter sein?
Die Kampfrichterordnung schreibt mindestens zwei Abschnitte pro Jahr vor, um die Lizenz zu behalten. Darüber hinaus ist alle drei Jahre eine Nachschulung notwendig. Das ist ein netter Abend von zwei bis drei Stunden, bei dem alle etwaigen Änderungen oder kniffligen Situationen besprochen werden, die so passieren können im Kampfrichteralltag.

Wo ist der Haken?
Ganz ehrlich – so ein Kampfrichtereinsatz kann schon anstrengend sein. Man muss morgens früh schon in der Kampfrichtersitzung sein, irgendwann tun die Füße weh, die Konzentration verabschiedet sich und man muss bleiben, bis wirklich der allerletzte Lauf eines Wettkampfes fertig ist. Aber gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir VIELE Kampfrichter im WSC sind, wir die Arbeit verteilen können und sie nicht immer an einigen Wenigen hängen bleibt.
„Ich mach` heute Vormittag, du heute Nachmittag, ok?“ So funktioniert`s.

Wie kann ich mich anmelden?
Die Anmeldung zum Kampfrichterlehrgang übernimmt der Verein für dich. Wenn du Interesse hast oder auch noch Fragen, wendest du dich an unsere Beauftragte für Kampfrichterwesen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Sie kann dir auch den jeweils nächsten Ausbildungstermin und -ort nennen.
Wir würden uns sehr freuen, dich demnächst als neuen Kampfrichter/-in im WSC begrüßen zu können.